METROPOLI S21 nach Hölderlin hier
Termine zum Widerstand
hier
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Aus dem Blog aktuell (Auswahl):

Mappus auf Sommer-Tour (2)
Dienstag 07. September
Reutlinger General-Anzeiger vom 2. September (hier)

SONNENBÜHL-WILLMANDINGEN. Siegfried Busch trägt Anzug mit Weste und Krawatte und wartet in der Bolberghalle mit rund 300 anderen Gästen auf den Ministerpräsidenten. Der Mössinger bezeichnet sich als konservativ, 30 Jahre lang war er Mitglied der CDU.
Bis der erste Stein am Stuttgarter Hauptbahnhof fiel. An diesem Tag trat Siegfried Busch aus der Partei aus und stellte sich auf die Seite der anderen. Dort steht er seitdem fast jeden Tag, Seite an Seite mit den Demonstranten, den Stuttgart 21-Gegnern… Die Buschs wollen hören, was der Ministerpräsident, der auf seiner SommerTour Station in Willmandingen macht, zu dem höchst umstrittenen Bahnprojekt zu sagen hat.
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Mappus hat gut Reden vor Menschen in der Provinz, die sich nur wenig mit Stuttgart 21 befasst haben. Bei den Informierten kann er nur wenig Stiche machen.



Blogpause
Mittwoch 01. September 20:26
Blogpause bis 6. September

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Mappus auf Sommer-Tour
Dienstag, 31. August 23.30
Heute sprach Mappus in Sonnenbühl auf der Alb auch zu Stuttgart 21:

„Einen Baustopp wird es nicht geben.“

Es sei das Beste für das Land und er nannte als Gründe u.a. die Anbindung an Flughafen/Messe, die Fahrzeit von Pforzheim zum Flughafen jetzt und künftig, 100 Hektar Baufläche in Stuttgart, die Parkerweiterung, Geld, das im Land verbaut werden soll (großer Beifall)...



dumm, gedankenlos, sinnlos
Montag 30. August 10:41
Was ist nur in die FAZ gefahren? Erst kommen Artikel wie vom Projektbüro Drexler inspiriert, jetzt aber immer mehr kritische Betrachtungen:
„...dafür also, dass hier eines der dümmsten, gedankenlosesten und sinnlosesten Vorhaben der letzten Jahrzehnte aus Steuergeldern auf Schienen gesetzt wird, die ein ausführliches System von Tunneln unterm Stuttgarter Talkessel benötigen, ... geraten die Mineralquellen in akute Gefahr.“...
(FAZ „Bürgerprotest: Stuttgart als geistige Lebensform - Hintergründe“ hier lesen)


Grube im Schafs- und Wolfspelz
Sonntag 29. August 14:10
Stuttgart Nachrichten vom Samstag 28. August 2010

Seite 1:
Bahnchef Grube hat am Freitagabend einen runden Tisch mit Projektpartnern und Projektgegner vorgeschlagen. Es dürfe aber keinerlei Vorbedingungen geben.

Seite 19:
Bahnchef Grube schreibt einen Brief an alle Mitarbeiter in dem er schwere Vorwürfe gegen die Kritiker des Projekt erhebt. Grube zeigt sich entschlossen, das Großprojekt jetzt mit aller Konsequenz durchzuziehen. Einen Abbruch der Bauarbeiten schloß er klar aus. Man habe damit ein für alle unübersehbares Signal des Projektfortschrittes gesetzt.



Steffen Siegel 1997/1999
Samstag 28. August 09:36
Eine hochinteressante Rede vor dem Kreistag Esslingen zu DM-Zeiten dokumentiert den Widerstand der Grünen mit vielen aktuellen Bezügen:

"
Wir plädieren für den Erhalt des Kopfbahnhofs und des Bonatzbaus...
Wir plädieren für den Erhalt der bestehende Gäubahntrasse.
Wir beantragen eine ehrliche Untersuchung der "lean" -Variante." (1997)
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„lean-Variante“ ist Ausgangspunkt von „K 21“



Auch im Innern des Bahnhofs viel Polizei
Freitag 27. August 23:32
Am Abend der heutigen Großdemo sind alle Zugänge aus der Haupthalle bereits vor 19.00 mit Sperren versehen, an jedem Eingang sind 8 bis 12 Polizisten in schwarzer Uniform postiert. Bahnangestellte lassen niemand ohne Fahrkarte auf die Bahnsteige. Ich frage einen jungen Polizisten, wo sie herkommen. Antwort: aus Hessen.


"Aber dieses Projekt wird keine Ruhe finden."
Donnerstag 26. August 21:06
Aus dem heutigen Blog von „Hessenmichel“, eine der vielen Webseiten zu/gegen Stuttgart 21

„...Die hohen Risiken beim Bau dieses Nonsens-Projektes rufen nun auch frühere Befürworter (aktuell der Mitschöpfer des neuen U-Bahnhofes, Stararchitekt Frei Otto) auf den Plan und fordern einen Baustopp. Gesprächsangebote wurden in der üblichen überheblichen Art und Weise von den Initiatoren abgelehnt oder totgeschwiegen.“...
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Anmerkung S.B.: Aus der StZ: „...Die Äußerungen von Frei Otto, der Tiefbahnhof könne "überschwemmt" oder gar "wie ein U-Boot aus dem Meer aufsteigen", seien "fachlich nicht fundiert und entbehren einer soliden Grundlage", so der Projektsprecher Wolfgang Drexler.“ Leider hat Herr Drexler durch seine vielen Falschangaben in der Vergangenheit ein massives Glaubwürdigkeitsproblem, während der integre Frei Otto sich wiederholt an die Projektoren von S21 gewandt hat und erst jetzt an die große Öffentlichkeit gegangen ist.



Kündigung CDU-Mitgliedschaft
Mittwoch 25. August 21:37
25.8.2010 (Abbruch Nordflügel-Fassade begonnen)

Sehr geehrte Frau Mehl,

Hiermit kündige ich die Mitgliedschaft bei der CDU nach etwa 30 Jahren mit sofortiger Wirkung. Die Begründung möchte ich Herrn Dr. Gammel schriftlich und mündlich persönlich überbringen.

Es geht um Stuttgart 21, das ich nicht durch meine Mitgliedschaft bei der CDU mitverantworten will.

www.siegfried-busch.de

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch
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Das Schreiben an den Ortsverband der CDU wird demnächst als
„Memory“ hier bekannt gemacht.



Haiku
Dienstag 24. August 21:44
es (S) einundzwanzig
das neue herz europas
mein altes herz schwer
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(heute wurde ein kleiner Bagger auf das Nordflügel-Dach gehievt
hier)


interessanter Überblick
Montag 23. August 11:40
Der Wirtschaftsingenieur M. Rupp aus Untertürkheim hat seine Freunde mittels E-Mails über Stuttgart 21 informiert, da ihm die Berichterstattung in der Stuttgarter Presse zu wenig kritisch war. Mit der Zeit hat sich ein umfangreicher und interessanter Überblick zu vielen Aspekten von Stuttgart 21entwickelt. Hier!



Nordflügel unter Dauerbeobachtung weltweit!
Sonntag 22. August 22:25
Genau gegenüber dem Bahnhofs-Nordflügel liegt das Büro eines Kopfbahnhoffreundes.
Dort ist eine Tonfilmkamera installiert, die zeitgleich rund um die Uhr den ganzen Nordflügel samt Vorfeld und Bauzaun überträgt.
Hier sehen!


aktuell an SPD und CDU
Samstag 21. August 15:52
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer an die Stuttgarter SPD:
„Viele mündige Bürger kennen mittlerweile alle diese neuen Tatsachen, die nunmehr endgültig Stuttgart 21 als unsinniges Projekt darstellen. Und diese Bürger staunen, dass jene Politiker, die einst -  gutgläubig? -  ihr Jawort zu dem scheinbar sinnvollen Projekt Stuttgart 21 gegeben haben, nunmehr nicht in der Lage sein sollen, ihre Meinung den neuen Tatsachen anzupassen.“

Karl-Heinz Schubert an die CDU:

„Stuttgart-21 ist ein Konstrukt aus Unwahrheiten, Täuschungen und Vertuschungen. Von den dafür angeführten Argumenten hält keines einer Überprüfung wirklich stand. Die ständig wiederholte Behauptung, das Projekt sei schließlich durch Mehrheitsbeschlüsse von mehreren Gremien demokratisch legitimiert, ist doch „Schnee von gestern“ und eine Verhöhnung der Bürger. Diese lassen sich das aber immer weniger gefallen.“
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Vollständige aktuelle Schreiben
hier lesen.


Vorschriften und Realität aktuell
Freitag 20. August 09:43
Parkschützer Nr. 17539 aktuell

„Auf der Baustelle ZOB und auch bei der Baggeranlieferung wurden nur Fahrzeuge ohne Umweltplakette eingesetzt. Teilweise sind die Fahrzeuge so alt, dass sie nie eine Plakette bekommen würden. Grüne Plaketten sind aber auf dieser Baustelle vorgeschrieben. Ausnahmegenehmigungen bekommt eine Firma nur dann, wenn sie nachweisen kann, dass es eine untragbare wirtschaftliche Belastung für das Unternehmen bedeutet, derzeit Neufahrzeuge anzuschaffen oder sie nachweisen können, dass Neufahrzeuge bestellt wurden.
Es waren alles Subunternehmerfahrzeuge.“
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Süddeutsche Zeitung: „Deutschlands meist beobachtete Baustelle...“



Wie Diebe in der Nacht...
Donnerstag 19. August 22:21
...versuchen sie den Bahnhof zu klauen:
Alarm am August 18, 2010 23:04
PARKSCHUETZER-ALARM! Der Bagger kommt im Moment!

In kürzester Zeit waren 500 Parkschützer zur Stelle! Es war nur ein kleiner Bagger, ein Placebo.
Trotzdem Sitzblockade!

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Alarm am August 19, 2010 05:26
Alarm! Die richtigen Bagger sind da!!!

Da war nur noch ein kleines Häuflein da, um 5 Uhr immerhin noch etwa 50
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Neue Strategien der Blockade werden jetzt überlegt.



Weniger Lärm als Argument für Stuttgart 21
Mittwoch 18. August 21:15
Den S-21-Protagonisten gehen die guten Argumente aus, aber ein aktuell immer wieder genanntes Argument stimmt:
„Durch den Ringverkehr fahren die Züge künftig unterirdisch durch die Stadt. Das heißt: Mehr Schienenverkehr, aber weniger Lärm, weil mehr als 30 Kilometer der Strecke in Tunnels verlaufen.“ ______________________________________
Ob es „mehr Schienenverkehr“ gibt, ist noch fraglich bei der „knapp bemessenen Infrastruktur“. Was die Kehrseite des Vorteils von weniger Lärm anlangt, so ist da von S-21-Seite nichts zu hören. Das ist aber eine ganze Latte! Siehe bei „Ruhe bitte“!


geplantes Zuspätkommen
Dienstag 17. August 22:00
Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung zum Artikel (hier lesen)
"Leute, ihr kommt zu spät"
Wer hier zu spät kommt, und zwar mit absichtlicher Verspätung, um das Projekt durchzudrücken, zeigt K-21-Befürworter M. Fischer in einem deutlichen Kommentar zu diesem Artikel:

„Meine Antwort dazu ist: „Nicht wir kommen zu spät sondern sie, die S 21 Promotoren kommen zu spät, nämlich
hier weiterlesen



Bei Abriss Austritt
Montag 16. August 10:07
Bei Abriss Aufstand - heißt ein Maxi-Demo-Transparent und eine Website mit aktuellen Informationen und vielen relevanten Links. Sehr zu empfehlen! hier

Siegfried Busch kündigte bereits an: wenn der erste Stein - ein Bossen aus Muschelkalk aus der Gegend von Crailsheim - von der noblen Bahnhofsfassade abgerissen wird, ist es das Signal zum Austritt aus der CDU, der ich seit drei Jahrzehnten als Mitglied angehöre. Einer Partei, die so starr geworden ist, dass sie sich bei neuen und erdrückenden Argumenten gegen Stuttgart 21 nicht besinnen und gefasste Beschlüsse revidieren kann, kann ich nicht mehr vertrauen.
Bei Abriss Austritt!



Fertigstellung von Stuttgart 21
Sonntag 15. August 14:45
Bahnsprecher W. Drexler zur Fertigstellung von Stuttgart 21 im Jahr 2019/2020 in „Eisenbahnromantik“ vom 8. August 2010 im SWR-Fernsehen

„… ja das wird eingehalten, die Bahn sagt, sie wird es einhalten… gehe ich davon aus, dass der Zeitplan der Bahn auch eingehalten wird.“
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Zum gleichen Thema im
Berliner Tagesspiegel sechs Tage später am 14.8.2010

Die „Stuttgarter Zeitung“ hat herausgefunden, dass die Bauvorbereitungen dem geplanten Verlauf schon jetzt mehr als 2000 Arbeitstage hinterherhinken...
Ein großes Problem der Befürworter besteht eben darin, dass ihr Projekt unter Beteiligung der Bahn entsteht. Dass eine Firma, der es nicht einmal gelingt, ihre Klimaanlagen zu warten, das größte europäische Infrastrukturprojekt dieser Jahre fristgerecht und ohne Kostensteigerungen über die Bühne bringen könnte, liegt für viele Menschen jenseits ihrer Vorstellungskraft. Kaputter als das derzeitige Image der Bahn kann ein Image kaum sein.




Danke Deutsche Bahn für den Teilabriss!
Samstag 14. August 09:25
Endlich einmal eine denkmalspflegerische Tat,
nämlich die Entfernung des Vordachs am ehemaligen Postteil des Hauptbahnhof-Nordflügels. Damit wird eine Schändung des originalen Bonatz-Baus wieder gut gemacht, denn das später gebaute Vordach störte die Harmonie der besonders gelungenen Architektur mit der anschließend geschweiften Fassade.
„Oftmals ein blindes Hühnelein find‘ wohl das beste Körnelein“ (aus einem Lied von 1621).




Sigmar Gabriel spricht
Freitag 13. August 22:06
„Denn es ist auch notwendig, dass wir künftigen Generationen die Infrastruktur zur Verfügung stellen, um eine gute verkehrliche Anbindung für eine der wirtschaftsstärksten Regionen Europas zu gewährleisten.“ Ganzes Schreiben hier
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Herr Gabriel „die Infrastruktur“ ist eben bei Stuttgart 21 mangelhaft, weil „knapp bemessen“ und mit systembedingt hohem Konfliktpotential. Deshalb kann es auch keine „gute verkehrliche Anbindung“ geben. Die Politik will das nicht wahr haben und auch deshalb verstärkt sich der Widerstand trotz Teilabriss des Bahnhofs.



Gutachten empfiehlt offenbar Baustopp
Donnerstag 12. August 10:25
Zum aktuellen Artikel in der Stuttgarter Zeitung

Ihr Kommentar wurde gespeichert und erscheint,
sobald er von der Redaktion freigeschaltet wurde.

Siegfried Busch,
12.08.2010

Weiß das Bundesumweltministerium denn nicht...

...dass Stuttgart 21 unumkehrbar ist? Am Schlossgarten/Busbahnhof stehen jetzt schon die Baufahrzeuge für das Grundwassermanagement. Hallo Berlin! Wir managen das folgsame Grundwasser samt Mineralwasser leicht, wir managen auch den Gipskeuper im Fildertunnel ohne Bunkerwände, wo ist das Problem? Was heißt hier "konzeptionell falsch"? Zu enges Betriebskorsett, zu wenig Gleise? Haben Sie etwa in Berlin die Gutachten zu Stuttgart 21 von Vieregg & Rössler und das Memorandum von Bodack gelesen? SMA-Gutachten? Von einer Alternative gehört?

Stuttgart 21 ist alternativlos! Der Stuttgart-21-Dampfer befindet sich bereits auf Titanic-Kurs. Unumkehrbar. Im Ertrinken rufen die Stuttgarter noch Oben bleiben! Die Bordkapelle spielte dazu gestern am Nordflügel ein Streichquartett von Schostakowitsch, auch so ein Untergeher. Und morgen am Freitag umarmen wir das sinkende Bonatz-Schiff samt Baumhafen, um 20.30 Uhr mit Lichterkette und Musik. Kommt alle schon um 20 Uhr, SOS!
Mehr bei siegfried-busch.de, auch "OB Schuster ist auf dem Holzweg".



Die Räuber - zweiter Teil
Mittwoch 11. August 11:12
„Das Drama hätte welchen Stil?
Die nahen Zeiten werden's
weisen:
Ob Komödie, Schauspiel, Trauerspiel.“

Überlegungen von Timo Brunke zu einem neuen Stück von Schiller hier


OB Schuster ist auf dem Holzweg
Dienstag 10. August 11:08

In der Präsentation von OB Dr. Schuster (Stand Juni 2010!), stehen über das Alternativmodell Kopfbahnhof 21 immer noch haarsträubende Falschangaben und Behauptungen. (Folien 58 - 70, .pdf mit Acrobat Reader öffnen, damit Schrift lesbar wird)

Folie 58:
„Neue Hochgeschwindigkeitstrasse durch das Neckartal, vor allem durch Bad Cannstatt, Untertürkheim, Obertürkheim bis Wendlingen(also auch Esslingen und Plochingen!)

So geht es fort bis Folie 70, die mit dem Satz endet:
„Damit Stuttgart nicht auf dem Abstellgleis endet, muss Stuttgart 21 gebaut werden.“
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Auch in seinem aktuellen Offenen Brief erweist sich OB Schuster als uninformiert und auf dem Stand von gestern. In der Antwort von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer heißt es: „Zu allen Ihren Punkten sind ja längst Einwände vorgetragen worden. Mit diesem Offenen Brief beweisen Sie nur, dass Sie nicht aufgeben, die Dinge einseitig darzustellen.“
Offener Brief OB Schuster mit Antwort Fischer
hier.


Faktenresistenz
Montag 09. August 08:30
Bahnexperte Holzhey zum Festhalten der Politik an Stuttgart 21 in der Sendung „Eisenbahnromantik“ im SWR gestern, 8.8.2010:

„Ich kann mir das nur damit erklären, dass hier eine Kombination aus politischer Gesichtswahrung und Faktenresistenz vorliegt.



Der Nutzen: überwiegend negativ!
Mittwoch 04. August 20:31
Aus dem Memorandum von Prof. Bodack zu Stuttgart 21, aktualisierte Fassung vom 2.8.2010 (hier ganz lesen):
„Weite Strecken zukünftiger Bahnreisen verlaufen unterirdisch: Von den Schönheiten der Stadt und des Landes sehen die Reisenden dann nichts mehr!“

Aus dem ersten Offenen Brief in der Reihe „
Memorys“ an BM Hahn (hier)
„Fährt man mit der Bahn in Stuttgart ein, liegt die Stadt wie ein aufgeschlagenes Buch im Blick, jetzt soll dieses Buch zugeklappt werden. Zehntausende von Bahnfahrern gucken dann buchstäblich in die Röhre statt auf unsere schöne Stadt, Durchreisende bekommen gar nichts von Stuttgart zu sehen, die Stadt wird zu einem Haltepunkt, Reisequalität wird zu Reise-Fastfood. Das ist ein schlimmer Verrat an Stuttgart.
Wo ist „Stuttgart“ für die Bahnreisenden geblieben? Auf das Ärmlichste reduziert in Tunnels und Tiefstationen?“

Aus der
Demo-Rede von Andreas Keller am 2.8. vor dem Nordflügel Hbf:
„Wann, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sind Sie zuletzt Bahn gefahren. Als ganz normaler Kunde, der sein Ticket am Automaten hier am Hbf löst? Sehen Sie denn nicht die Schönheiten der Stadtzufahrten, sei es von Ludwigsburg oder durch das Fils- und Neckartal, sei es mit der Gäubahn – geradezu vergnügungssteuerpflichtig, wie man von Böblingen, Rohr die lange Hang-Querung bis zum Ehrenhalden-Tunnel und dann die große Kurve fährt? Eine bessere Werbung für unser Stuttgart kann’s gar nicht geben...“



Sachfragen im Widerspruch
Sonntag 25. Juli 19:58
OB Schuster: „Stuttgart 21 wird dank des Durchgangsbahnhofs die doppelte Leistungsfähigkeit haben.“

Vieregg & Rössler: „Die Kapazität des verbesserten 16-gleisigen Kopfbahnhofes liegt um ca. 50% über der des geplanten nur 8-gleisigen Durchgangsbahnhofes, dessen knappe Kapazitäts-Bemessung in Fachkreisen häufig kritisiert wird.“
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Wer sich hier sachkundig machen will, wird bei den Schreiben (
hier) von Bahnhofsleiter a.D. Hopfenzitz an die Herren OB Schuster und Bahnsprecher Drexler fündig.
Sachfragen sind jedoch in den Hintergrund getreten, sie werden jedoch, wie aus unbestätigter Quelle angekündigt, diese Woche wieder ins Zentrum rücken mit der Veröffentlichung des SMA-Gutachtens.



"völlig zweifellos" !?
Samstag 24. Juli 15:53
Bahnsprecher W. Drexler am 9. Juli 2010 in einem Schreiben an Engelbert Rolli:

„Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm wird die Schieneninfrastruktur in der Region Stuttgart völlig zweifellos stärken.“
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Briefwechsel Rolli-Drexler
hier.
Eingefügte Richtigstellungen und Kommentare in das Drexler-Schreiben durch Manfred Fischer und Siegfried Busch
hier.
Dieser Blogeintrag wurde an Herrn Drexler via E-Mail zur Kenntnis übersandt.


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Alle Blogeinträge hier lesen
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Zwei Fotos mit Kommentaren von „hypnotisiris“ (Klaus Gebhard)

Einfach-genial-a21645370
Auf der obersten Ebene fährt gerade der ICE nach Mannheim via Feuerbach-Zuffenhausen aus. Ganz unten kommt gerade der IC aus Nürnberg via Bad Cannstatt an, und auf der mittleren Ebene wird ein IC aus dem Bahnbetriebswerk Rosenstein in den von hier aus noch ca. 1 Kilometer entfernten Stuttgarter Kopfbahnhof zur Abfahrt bereit gestellt.
Das ist das Einmalige am Stuttgarter Gleisvorfeld (OB Schuster "Gleisgewurschtel"), um das uns die meisten anderen Großstädte beneiden: Aus allen Richtungen kann in und aus dem Kopfbahnhof kreuzungsfrei ein- und ausgefahren werden! Deshalb hat unser 80 Jahre alter Bahnhof in einem Vergleichstest vor einem Jahr auch zusammen mit Leipzig (auch ein Kopfbahnhof!) als einer der zwei pünktlichsten Bahnhöfe Deutschlands abgeschnitten.

Abrissgefaehrdet-a21561843
Die aus den Anfangstagen des Werkstoffs Beton stammende Meisterleistung der württembergischen Eisenbahningenieure, eben das dreistöckige sog. "Stuttgarter Tunnelgebirge", das kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrten aus allen Stuttgarter Streckenrichtungen ermöglicht, würde dabei für die Abrissfirmen eine besondere Herausforderung werden. Denn aufgrund fehlender Erfahrungen mit dem Werkstoff Beton hat man das rund einen Kilometer lange Riesenbauwerk damals lieber etwas zu dick denn zu dünn gegossen. (Heute wäre dies wohl eher umgekehrt - siehe Köln!)
Mehr bei http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1104686/display/21645370
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Nicht vergessen: eine der Todsünden von Stuttgart 21: Züge und Stadtansichten verschwinden.


P1011207Aussicht auf Züge, Aussicht aus Zügen
Unterführung Wolframstraße, aus der Bildergalerie 2008
page13-1031-fullAus dem Zugfenster, Gäubahntrasse Bildergalerie 2008

page13-1002-fullAus dem Zugfenster Stuttgart 21
Bildergalerie 2008

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?

(aus
METROPOLIS, Gedichtparodie nach Hölderlin)
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Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website (im Netz seit 1. Januar 2009),

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Aktuell ist ergänzt:


21 gute Gründe für Stuttgart 21. Ständig aktualisiert!

Neu revidiert sind die „27 gute Gründe für den Kopfbahnhof 21“, sie heißen jetzt

21 (und noch mehr) gute Gründe
für die Alternative Kopfbahnhof 21.



Wichtige Informationsschriften sind:
3. Auflage „K 21 - die Alternative zu „Stuttgart 21“
K21-Altern zu S21 3.#3BE696
und „12 Mythen zu Stuttgart 21“ mythen
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Stuttgarts prominenter und weltweit bekannter Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch:

„Lasst ja die Finger von den Anlagen und dem Hauptbahnhof. Damit würdet ihr das Grundgesetz der Stadt infrage stellen.”

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Stuttgart 21 darf nicht kommen.
von Prof. Max Bächer und Prof. Roland Ostertag
Es scheint den verantwortlichen Politikern und Planern noch gar nicht klar geworden zu sein, welche verheerenden Folgen dieses Projekt für die Zukunft unserer Stadt haben würde. Die Stuttgarter wurden auch nicht gefragt. Weiterlesen

K21-Altern zu S21 3.Aufl S


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geschichte_23_2

geschichte_22_2
Die Hälfte der Fassade des denkmalgeschützten Hauptbahnhofes
ist vom Abriss bedroht (hier gelb). Aus
Web-Seite zum Bonatz-Bau.



Vergleich
Dienstag 19. Januar 11:40
image0001
Fläche für die
Stadtentwicklung.........100%...................................................ca 75%

Streckenführung............ganz unterirdisch...............................meist oberirdisch
Sicht auf Stuttgart..........nein.......................................................ja

Akzeptanz......................Minderheit............................................Mehrheit



Lügenbilder überregional
Mittwoch 20. Januar 09:55
Bild 1 von vier Bildern aus dem Hamburger Abendblatt
„Projekte der Streichliste“
Untertitel: Beim Projekt Stuttgart 21 soll der Stuttgarter Hauptbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof verwandelt werden.
stuttgart_ha_hambur_308724b
Die größten Fehler dieses Architekturbildes:
- Großbäume auf dem Dach
- Halle links zum Park hin offen
- Lichtverhältnisse (Schatten) sehr verworren
- Züge zu niedrig: links reicht der Zug bis höchstens zur Mitte der Treppe
- Treppen zu schmal (wo sollen die Fußgänger gehen?)
- vor der Treppe am Bahnsteig viel zu viel Platz, halblinks mit vielen Reisenden davor
- (mindestens) fünf Reihen der „Lichtaugen“ - statt vier bzw. abgespeckt drei
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Seit Jahren wird dieses Bild als falsch gebrandmarkt und trotzdem ist es bundesweit noch im Umlauf.


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Ich freue mich über Zuschriften und Kritik.

Sie sind herzlich eingeladen, einen
Gastbeitrag oder Kommentar für den Blog Stuttgart 21 schreiben.


Fehler und Irrtümer möchte ich umgehend berichtigen und danke für Hinweise!

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FlyerS21