Seit Jahresanfang 2009 gibt es die kleine Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008 im quadratischen (Pixi-) Kleinformat 11x11 cm

Pasted Graphic

Der hauptsächliche Mangel der „21 Gründe“ liegt im Vergleich des künftigen Zustands nach Fertigstellung des Projekts Stuttgart 21 mit dem heutigen Zustand. Das ist aber nicht fair, denn es muss mit dem Alternativmodell Kopfbahnhof 21 in Konkurrenz treten.

„Alle Verkehrsgutachten vergleichen Stuttgart 21 nur mit dem bestehenden Kopfbahnhof ohne Modernisierung. Nur so konnte Stuttgart 21 überhaupt als vorteilhaft dargestellt werden.“ (K 21)

Die „21 guten Gründe“ erweisen sich bei kritischer Betrachtung im Vergleich mit dem Alternativmodell K 21
vielfach als fragwürdig, halbwahr oder falsch.

Alle 21 Gründe sind rechts in der Navigation einzeln anzusteuern. Sie sind wörtlich zitiert (in Rot) und anschließend kommentiert.

„Wer einen entsprechenden Kommentar sendet sei versichert, dass dieser in die Liste aufgenommen wird, anonym oder mit Namensnennung.“

Einige wichtige Punkte werden nicht angesprochen, zum Beispiel der ZOB (Omnibusbahnhof), das Planetarium, die Verlegung der Stadtbahn, das Stadtklima u.a. Siehe bei „21 gute Gründe für K 21.“

Auch die Bilder in der Pixi-Schrift „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ sind voller Täuschungen und Fragwürdigkeiten, z.B. die Gegenüberstellung Seite 8 und 9:
S 21, 21 gute Gründe S. 8 und 9
(siehe auch den Drexler-Flyer, bei dem die Platanenallee (linkes Bild) allerdings nur vom Kenner geahnt werden kann...)

Zu bemerken und fragen ist:
  • die alte Platanenallee, die vom unteren Schlossgarten zum Eingang Rosenstein hochführt ist gänzlich verschwunden
  • auch die historischen Pförtnerhäuschen am Eingang des Rosensteinparks sind nicht mehr da
  • der untere Schlossgarten ist hochgesetzt (er lag in der Talaue) und nun eine grüne Wiese (wo sind die 5000 Bäume?)
  • die Hauptwege sind durch rechtwinklig angesetzte (!) Nebenwege verbunden (für disziplinierte junge Menschen - wo sind die Rentner künftiger Jahrzehnte?)
  • die seitherige Wegführung mit alten Bäumen rechts vom Schloss ist samt dem Rosengarten verschwunden. Stattdessen setzt sich die Ebene zum Neckartal hin (rechts vom Schlössle) fort!
  • Der Blick auf die Schienen ist dem heutigen Parkgänger verwehrt
  • Mit diesen Bildern wird auch sonst für „Unsere grüne Stadt“ geworben.

(Für Hinweise auf Fehler aller Art bin ich dankbar.
Eine Reaktion der Stadt Stuttgart finden Sie bei „
Mailwechsel“.)
revidiert / ergänzt am 12. April 09 / 14. Mai 09 / 2. Juni 09 / 21. Juli / 9. August / 10. August / 21. November / 22. Dezember/ 3. Januar 2010/ 8. Januar 10 / 13. Januar 10 / 20. Januar 10 / 22. Januar 10/ 9. Februar 10 / 22. Februar 10 / 26. Februar 10 / 27. Februar 10 / 6. März 10 / 16. März 10 / 16. April 10 / 20. April 10 / 23. April 10 / 6. Mai 10 / 17. Mai 10 / 6. Juni 10 / 6. Juli 10 / 29. Juli 10 / 29. August 10 /
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wörtliche Zitate aus der Broschüre in rot
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Gute Gründe für den Kopfbahnhof und gegen Stuttgart 21 sind auch ausführlich bei den Grünen zu finden.

Als Belege können die Schriften bekannter Verkehrswissenschaftler und Experten wie Monheim, Hesse, Bodack, Arnoldi und Vieregg herangezogen werden.

Eine Dokumentation „Kopfbahnhof 21 - das bessere Konzept“ bringt eine aktualisierte Präsentation (
k21_alternative) mit hervorragenden Grafiken