Betreff einer E-Mail

„Ungebremster Weiterbau an der S21-Ruine“

nicht realisierbar (1)

1. Stuttgart 21 ist aus Gründen der Sicherheit nicht realisierbar. Anstelle eines Hauptbahnhofs soll es ein „Haupthaltestelle“ im Untergrund mit einem für Bahnhöfe unzulässigen Gefälle geben.
Quelle: Winfried Wolf,
„abgrundtief + bodenlos“ S. 48 - 56

Kultur im Widerstand (2)

Capella rebella bei der letzten, 378.Montagsdemo:
https://www.youtube.com/watch?v=sq9E4ZSB32c&feature=youtu.be

Du mouvement sozial

https://www.youtube.com/watch?v=sq9E4ZSB32c&feature=youtu.be#t=89m21s

zweierlei Fakten

Aus einem Brief von Jobst Knoblauch an MP Kretschmann:

Im Zusammenhang mit dem Projekt Stuttgart 21 habe ich leider immer feststellen müssen, dass ich es mit beratungsresistenten, die Fakten ignorierenden Politikerinnen und Politikern zu tun habe.“
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Lieber Jobst Knoblauch, für Politiker gelten als übergeordnete Fakten: Karriere mit Machterhalt und Parteidisziplin.

"Keine Spur von Ermüdung"

Zitat aus einer E-Mail von Stuttgart-21-Gegnern von heute zum anhaltenden Widerstand :
UNSERE Demos gehen mindestens bis zum UMSTIEG 21 und der Feier im renovierten Kopfbahnhof!
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Der Optimismus ist nicht unbegründet: es gibt ein „absehbares Scheitern“, ganz nüchtern beschrieben von Dr.Winfried Wolf in seinem Buch „abgrundtief + bodenlos“ S.47ff und auch sehr deutlich in seiner
Rede bei der 378. Montagsdemo am 24.7.2017, Minute 4:20ff

Betonkopf

Foto S.B. am 24.7.17 an der Mahnwache
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Zitat aus dem aktuellen Stuttgarter Wochenblatt:
„Angetreten hatte Beton-Dobrindt seine Reise auf der schönen Insel Fehmarn, wo die Bürger sich gegen ein
ebenso sinnloses, umweltzerstörerisches und kostspieliges Megaprojekt wehren…“

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Kultur im Widerstand (1)

Am Beginn und zum Abschluss der Buchvorstellung im Rathaus gestern standen virtuose Jazz-Soli auf dem Sopransax (Bild), in der Mitte gab es zudem eine gehaltvolle Meditation mit Tenorsax. Zuvor stand Ekkehard Rössle auf der Demobühne mit dem „Lenkungskreis Jazz“. Videos werden nach Erscheinen noch eingestellt.
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abgrundtief+bodenlos

Heute 278. Montagsdemo mit besonderem Programm und anschließendem Vortrag im Rathaus. Infos zum Buch

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Der Dichter spricht (50)

Sei sanft, wenn du kannst,
das Leben ist sowieso hart und schwer.

Vielleicht hat es das früher gegeben,
jetzt gibt es das nicht mehr:
Leicht sein und einfach leben
ohne Nutzungs- und Musterungsschein.


Wenn wir uns nicht Liebe geben,
uns umfangen und uns erheben,
betonieren sie uns ein.


Eva Strittmatter

Bayreuth (3) GÖTTERDÄMMERUNG

Die Götter im „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner (heute Besuch der Generalprobe im Festspielhaus Bayreuth) tragen deutlich menschliche Züge: Streben nach Macht (Ring), Geld (Gold), Immobilien (Walhall), Prestige. Sie schrecken nicht vor Ausbeutung und Vertragsbruch (Riesen), Betrug
(Loge), Absetzung (Brünhilde), Baumfrevel (Wotan verletzt die Weltesce, sie verdorrt) und Mord (Wotan erschlägt Sigmund) zurück. Es gibt Neid (Mime, Alberich) und Eifersucht (Fricka). Den Göttern wird ihr Untergang vorher gesagt (Nornen, Erda), Machtverlust geschieht (Siegfried zerschlägt Wotans Speer). Zum Schluss scheitern sie, Walhall geht in Flammen auf.
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Aber in der Stuttgart-21-Saga geschieht wenigstens kein Mord. Oder geht die Gefährdung der Bahnkunden (
„Leib und Leben“) trotz vielfacher Warnung in diese Richtung? Doch die Stuttgart21-Dämmerung kündigt sich an…

Bayreuth (2) DIE MEISTERSINGER

Zweiter Akt, 2. Szene

Pogner
„Will einer Selt’nes wagen,
was ließ’ er sich dann sagen?
…..
Doch war’s vielleicht auch – Eitelkeit?“
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Ich denke an den optimistischen Aufbruch von Stuttgart 21, z.B. an Ex-OB Schuster…

Bayreuth (1) SIEGFRIED

Hoho! Hoho! Hohei! Hohei! Hohei!

(Jauchzen kommt vor dem Fall.)

Bauruine Stuttgart 21

 „Es häufen sich wieder die Anzeichen, dass Stuttgart 21 höchstens als Bauruine in die Geschichte eingehen wird.“
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Volker Lösch im heutigen
Artikel in Kontextwochenzeitung „Brennen für ein besseres Leben“

vom bestgeplanten Projekt

Stuttgarter Zeitung: „Die verkorkste Planung wird für das Milliardenprojekt zur Hypothek“
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Januar 2012: In einem offenen Brief an Finanzminister Schmid schreiben einige SPD-Mitglieder: „Das Projekt, das ihr vor der Volksabstimmung noch als ,bestgeplant‘ und ,bestfinanziert‘ gerühmt habt, entpuppt sich kurz danach und immer offensichtlicher als fehlgeplant und falschgemünzt.“

langer Atem

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„Das Leben ist nicht zum Zuschauen da, sondern zum Mitmachen.“
(erste weibliche Teilnehmerin an einem Marathonlauf 1967 -
Rede von Dr. Angelika Linckh ab Minute 33:10 auf der heutigen Demo über den langen Atem der Protestbewegung gegen Stuttgart 21)

Verhöhnung

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„Der größte grüne Sündenfall ist aber Stuttgart 21. Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss – Koalitionsräson hin oder her - alles aufbieten, dieses Projekt zu stoppen - egal wie weit fortgeschritten es ist. S 21 ist mit seinem klimaschädlichen Betonverbrauch, mit dauerhaft hohen Energieverbräuchen von Zügen in 60 Kilometern Tunnel mit starken Anstiegen, mit einer dauerhaft Verkehrsverlagerung von ca. 30% von der umweltfreundlichen Schiene auf die Straße, und mit seinem Ausbremsen des ÖPNV-Ausbaus ein Schlag ins Gesicht jeden Klimaschutzes, geradezu eine Verhöhnung der klimaschutzpolitischen Ziele von Paris.“
Werner Sauerborn in seiner
aktuellen Rundmail.

Anzeigetafeln heute

Am Nordbahnhof-Bahnsteig der S-Bahn Richtung Stuttgart eine Laufschrift: „Wegen einer Weichenstörung Verspätungen und Zugausfälle.“ (Siehe Blog gestern, Punkt 1)
Ich hatte noch 20 Minuten bis zur Abfahrt meines RE im Hauptbahnhof. So trug ich mein Klapprad und Gepäck wieder die Treppe herab und radelte über die Nordbahnhofstraße und die Stadtbibliothek zum Bahnhof. Eine der Anzeigetafeln:
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Statt der Züge eine Schrift „Bitte Aushangfahrplan beachten“

Zeitverluste durch Stuttgart 21

Mit dem ICE künftig eine halbe Stunde schneller in Ulm!
„Schnell in alle Richtungen““ ist die Überschrift im
Kapitel 2 der „21 guten Gründe für Stuttgart“. Dazu die Stuttgarter Zeitung: „Brisante Studie der SMA: K21 schneidet bei den Reisezeiten gut ab: Stuttgarter Zeitung"

Zeitverluste durch

  • Chaos mit Verspätungen und Zugausfällen im Regionalverkehr und der S-Bahn

  • Unregelmäßigkeiten im Fernverkehr, hauptsächlich durch Baumaßnahmen in Stuttgart (erinnert sei an die drei Entgleisungen im Gleisvorfeld)

  • Staus und Umleitungen im Autoverkehr, nicht nur in Stuttgart

  • Verlängerte Wegezeiten durch Vorverlegen der Bahnsteige

(Zitat aus den Brief an Bahnhofsverantwortlichen Sven Hantel (Memory 27) Werbeschrift: „Während der Bauarbeiten wird der Querbahnsteig um 110 Meter von der Empfangshalle in das Gleisvorfeld gelegt.“

„Diese vielleicht 10 Jahre (mindestens) dauernde Tatsache heißt, dass ein Bahnkunde, der fünf mal die Woche im Hbf an- und abreist, fünf mal 220 Meter, also 1,1 Kilometer zusätzlich zurücklegen muss. Multipliziert um die Zahl der Reisenden ergibt das jährlich vieel Erdumrundungen, wenn nicht Wege zum Mond und zurück. Auf eine Bauzeit von 10 Jahren gerechnet sind das nach meiner überschlägigen Rechnung (mit 50% Abschlag!) 1.440 mal rund um den Äquator…“)
Wieviel Jahre oder Menschenleben „zu Fuß“ wären das?

  • Verlängerte Wegzeiten für Fußgänger und Radler durch Umleitungen auf dem Baufeld (ehemals Oberer Schlossgarten)
  • Verlängerte Fahrzeiten durch Sperrung zentraler U-Bahnlinien (Straßenbahn) über einige Jahre hinweg (geplant waren 14 Tage)

Eine Zeitbilanz - z.B. über 30 Jahre wie bei der Bilanz „Treibhausgas“, (siehe Blog von gestern) - dürfte katastrophal schlecht für das „Leuchtturmprojekt“ Stuttgart 21 ausfallen, auch ohne mögliche wochenlangeTunnelsperrungen wg. Anhydritschäden oder Hochwasserflutung des Tiefbahnhofs oder der Tunnels unter dem Neckar.

Karlheinz Rößler zur Klimasünderin S21

Karlheinz Rößler bei der letzten Montagsdemo:
„Ein erstes Zwischenergebnis kann ich Ihnen heute schon mitteilen: Der Bau von S21 verursacht rund zwei Millionen Tonnen an Treibhausgas, vor allem Kohlendioxid, aber auch Stickoxide und Methan. Die Hauptursache für diesen Treibhausgas-Ausstoß sind die beton- und stahlintensiven Tunnels, die eine Gesamtlänge von gut 60 km haben, wenn man auch die neuen Stadtbahntunnels unter der Heilbronner Straße und bei der Staatsgalerie berücksichtigt.“

Die unvorstellbar große Zahl wird von Rößler konkretisiert:

„Zwei Millionen Tonnen Treibhausgas – das ist eine abstrakte Gr
öße, unter der sich vermutlich kaum jemand etwas Konkretes vorstellen kann. Sie alle kennen den ICE der ersten Generation, der seit fast 30 Jahren im Stuttgarter Hauptbahnhof ankommt und abfährt. Ein solcher Zug hat eine Masse von knapp 800 Tonnen. Nun stellen Sie sich vor, von diesem Zug wären nicht nur 60 Stück, sondern 2.500 Exemplare gebaut worden. Dies wäre dann in der Summe dieselbe Masse wie zwei Millionen Ton- nen Treibhausgas, die beim Bau von Stuttgart 21 freigesetzt werden. Da ein ICE rund 360 Meter lang ist, wären alle 2.500 Züge zusammen rund 900 Kilometer lang und würden von Stuttgart bis Neapel oder bis Warschau reichen.“

Tunnels umsonst gebaut?

Karlheinz Rößler bei der letzten Montagsdemo:
„Manche von Ihnen werden nun vermutlich sagen: Was soll eine solche Studie über die Treibhausgas-Emissionen von Stuttgart 21 jetzt noch? Das kommt doch alles viel zu spät, denn die Tunnels sind ja schon im Bau. Aber zum einen darf die Verantwortung für das bisher Geschehene nicht unter den Tisch fallen, und heute diese Klimasünde zu beenden ist immer noch viel besser als weiter zu bauen.
Und zum anderen: selbst wenn die Tunnel je vollständig gebaut werden sollten, müssten sie nicht zwangsläufig dem unterirdischen Zugverkehr dienen. Im Gegenteil. Es gibt mehrere Möglichkeiten, sie viel sinnvoller zu nutzen. So wie im Konzept ‚Umstieg 21‘ vorgeschlagen wurde, kann man die große Baugrube am Hauptbahnhof, also im Herzen von Stuttgart, auf vielfache viel nützlichere Weise verwenden.

Doch dadurch wäre der ungefähr 900 Meter lange und bis zu 80 Meter breite Hohlraum aber noch längst nicht ausgenutzt. Hier wäre noch ausreichend Raum für ein City-Logistik-Terminal: Waren und sonstige Güter, die im Stuttgarter Talkessel ausgeliefert oder auch eingesammelt werden, können hier zwischen großen Elektro-LKWs bzw. Güterwaggons auf der einen Seite und kleinen elektrischen Lieferwagen auf der anderen Seite umgeladen werden. Falls die Tunnel je fertig würden, könnten sie als An- und Abfahrtsrouten für große LKWs dienen, die dann auf den oberirdischen Straßen gar nicht mehr in Erscheinung treten würden.
Diese Tunnels kämen zugleich für elektrisch angetriebene Omnibusse in Frage, welche den im Umstiegskonzept vorgesehenen neuen ZOB ansteuern oder hier abfahren.

Ein noch weiter gehender Schritt wäre es, die Tunnelröhren auch für vollelektrisch angetriebene PKWs zu nutzen, die möglicherweise sogar automatisch gesteuert würden.“

Post an den ehemaligen OB (2009)

Sehr geehrter Herr Dr. Schuster,

am 2. April 2009 ließen Sie im Amtsblatt verlauten:

„Die Landeshauptstadt beteiligt sich mit 31,6 Millionen Euro direkt an den Baukosten von Stuttgart 21. Zudem zahlt die Landeshauptstadt für mögliche Baukostensteigerungen maximal 131 Millionen Euro.“
Das sind also zusammen maximal 162,6 Millionen Euro.

Damals, am 18. April 2009, aber belegte der BUND schon ganz andere Zahlen: "Wenn man die direkten und indirekten Kosten zusammenzählt, ist die Stadt mit weit über einer Milliarde Euro an Stuttgart 21 beteiligt.“

Jetzt lese ich in der Stuttgarter Zeitung:
„Stadt überweist 930.000 Euro an die Bahn“

Herr Dr. Schuster, das sind doch zumindest rund 1,1 Milliarden = 1100 Millionen!
Über das 6-fache der von Ihnen genannten Kosten für die Stadt!

Mit Ihrer heftigen Werbung für Stuttgart 21 tragen auch Sie die Verantwortung dafür, dass die Stadt Stuttgart solche Summen beisteuern muss. Ein Ende der Kostensteigerung ist ja nicht abzusehen, vor allem wenn die Bahn vor Gericht auch die Stadt Stuttgart erfolgreich zur Kasse bittet.

Wie gehen Sie mit dieser Kostenentwicklung um? Müssten Sie nicht zur durchaus möglichen Beendigung des Fehlprojekts Stuttgart 21 Stellung nehmen, um den auch von Ihnen angerichteten Schaden für die Stadt Stuttgart zu begrenzen?

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch

(Dieser Brief geht auch per Briefpost an OB Dr.Wolfgang Schuster c/o Rathaus Stuttgart)

HH

Das erinnert stark an den Schwarzen Donnerstag in Stuttgart: friedliche Demonstranten werden kriminalisiert, von der Polizei kommt „Fake“=Lüge. Hier eine Wertung vom anwaltlichen Notdienst. Im Gegensatz zu Stuttgart flogen Pflastersteine… Doku

3. Anlauf an StZ

Sehr geehrte Redaktion,

zum dritten mal meine Frage an Sie zu den 10 Fakten, ich wäre für kurze Antwort sehr dankbar! Meine Frage fett und groß:

Immer wieder erscheinen in der Stuttgarter Zeitung „10 Fakten“. Ist das eine bezahlte Werbung oder eine redaktionelle Idee?


Mit bestem Gruß
S. Busch metropolis21.de

"symbolisch"

Georg Brunnhuber, Interview in der Stuttgarter Zeitung:
…„So organisieren wir beispielsweise am 6. Oktober die große Feier zum symbolischen Andrehen der beiden Tunnelbohrmaschinen des Albvorlandtunnels zwischen Kirchheim und Wendlingen.“…
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„Symbolische“ Propagandaveranstaltungen gab es schon viele. Zum Beispiel der Baustart 2010 mit der Prellbock-Anhebung; es dauerte dann noch rund 6 Jahre bis zur Grundsteinlegung des neuen „Bahnhofs“ 2016. Dann die unsäglichen „Tunneltaufen“. Alle Symbolveranstaltungen wurden begleitet von Protesten engagierter und wissender Menschen, die z.B. den wirtschaftlichen und ökologischen
Unsinn der Neubaustrecke kennen und deshalb auch am 6. Oktober zur Stelle sind.

zweierlei Fakten

Aus einem Brief von Jobst Knoblauch an MP Kretschmann:

Im Zusammenhang mit dem Projekt Stuttgart 21 habe ich leider immer feststellen müssen, dass ich es mit beratungsresistenten, die Fakten ignorierenden Politikerinnen und Politikern zu tun habe.“
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Lieber Jobst Knoblauch, für Politiker gelten als übergeordnete Fakten: Karriere mit Machterhalt und Parteidisziplin.

zweierlei Fakten

Aus einem Brief von Jobst Knoblauch an MP Kretschmann:

Im Zusammenhang mit dem Projekt Stuttgart 21 habe ich leider immer feststellen müssen, dass ich es mit beratungsresistenten, die Fakten ignorierenden Politikerinnen und Politikern zu tun habe.“
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Lieber Jobst Knoblauch, für Politiker gelten als übergeordnete Fakten Karriere mit Machterhalt und Parteidisziplin.

langer Atem


Schwarze Liste c

minus Azer plus Politiker (unten)

(Personen aus Politik, Wirtschaft und Bahn-AG, die Stuttgart 21 erfunden und befördert haben; es geht um die Verantwortung für den „Wurmbau zu Babel“ = Stuttgart 21 in Bezug auf Stadtzerstörung, Schwarzer Donnerstag mit Klassenjustiz, Bahn-Schädigung, Milliarden-Veruntreuung, Lügenpropaganda u.a.)

Prof. Martin Stefan Mappus

Dr. Wolfgang Schuster Hartmut Mehdorn Dr. Rüdiger Grube Hany Azer (?) Wolfgang Drexler

Anette Sawade Prof. Heimerl Prof. Martin Wolfgang Schäuble Georg Brunnhuber neu, von Edzard Reuter genannt:
Angela Merkel Roland Pofalla Claus Schmiedet Tanja Gönner
neu, aus der Unterstützerliste:

  • Dr. Peter Ramsauer

  • Prof. Dr. Lothar Späth +

  • Dr. Erwin Teufel

  • Dr. Manfred Rommel +

  • Dr. Joachim Gauck


_________________________________ Aus Blogeintrag vom 29.6.’16 (Edzard Reuter – KONTEXT, 29.06.2016)
Wo sind sie geblieben, die Heizer auf der S-21-Lok? „Doch diejenigen Persönlichkeiten, die dafür im politischen Bereich verantwortlich waren, sind längst im Nebel verschwunden. Volker Kefer ist geblieben. Wer hingegen fragt nach Angela Merkel, nach Ronald Pofalla, nach Wolfgang Drexler, Claus Schmiedel, nach Stefan Mappus und Tanja Gönner und all den anderen, die uns dreist – und oft genug wider besseres Wissen – immer von neuem weisgemacht haben, alles sei in Ordnung, das geplante Geld werde mit Sicherheit ausreichen und das Projekt zeitgerecht realisiert?“

Im Fähnlein der Aufrechten

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„Mac“ ist gestorben, er war sehr aktiv gegen S21. Weitere Infos folgen.

Der Dichter spricht (49)

„Jede große Idee, sobald sie in die Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch; daher die Vorteile, die sie hervorbringt, sich nur allzubald in Nachteile verwandeln.

Man kann deshalb eine jede Institution verteidigen und rühmen, wenn man an ihre Anfänge erinnert und darzutun weiß, dass alles, was von ihr im Anfange gegolten, auch jetzt noch gelte.“

J.W. v. Goethe, Sprüche in Prosa, Sämmtl. Werke Bd.3, Stuttgart und Tübingen 1853
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Wer kann die „große Idee“ Stuttgart 21 auch jetzt noch „verteidigen und rühmen“?

Siehe Rumpelstilzchen 21: Gold zu Stroh spinnen.


Mein Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden: "Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“

Propagandatrommelfeuer

Heute wieder in der Stuttgarter Zeitung die „10 Fakten“, alle kritisch kommentiert hier lesen. Ist das eine bezahlte Werbung oder eine redaktionelle Idee? Die Fakten der Realität sehen ganz anders aus, zusammengestellt im TUNNELBLICK als „21 der größten Fehlplanungen, Mängel, Risiken und Absurditäten.

Demoplakat HH und Montagsdemo

http://cams21.de/376-montagsdemo-gegen-stuttgart-21/
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Azer gestrichen!

Aus der Schwarzen Liste (Blog vom 24./27. Juni) wird Hany Azer gestrichen! Er gehört nicht mehr zu den „Heizern der S-21-Lok“. Grund: er ist ehrenhaft, wenn auch mit einer wenig glaubhaften Begründung von der S-21-Lok abgesprungen und seiner Verantwortung gerecht geworden, weil er „121 Chancen und Risiken“ aufgeführt hat, wobei einer einzigen „Chance“ 120 Risiken gegenüber standen, eine groteske Verdrehung der Reihenfolge von „Chancen und Risiken“. Details und eine Wertung hier.
Als 2013 die Azerliste von der Bahn endlich herausgegeben wurde (es gab Whistleblowers zuvor), schätzten die Ingenieure22 anhand dieser Liste Projektkosten bis zu 10 Mrd. €, eine Zahl, die Jahre später vom Bundesrechnungshof und von den Gutachtern Vieregg & Rössler bestätigt wurde! Das Lügengebäude der offiziellen Kosten wankt nicht nur, sondern fällt kläglich in sich zusammen.

neue Messlatte

Seither waren die gebohrten Tunnel-Kilometer der Maßstab des Baufortschritts. Nachdem etwa 50% der Tunnels gebohrt waren (allerdings die weniger problematischen Abschnitte und ohne Ausbau), ist jetzt die Anzahl der fertiggestellten Kelchstützen augenfälliger:
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Foto 29. Juni 2017 S.B.

Bis heute fertig gebaut von insgesamt 28 Kelchstützen: 0 (null)

Lüge des Jahrhunderts

Als noch Kommentare in den Stuttgarter Nachrichten möglich waren (das ist lange her, die Kommentarfunktion ist ganz abgeschafft!), schrieb EJR (2010):

„Die Fachplaner haben keine Mondpreise kalkuliert (sie sind in Wahrheit viel zu niedrig), sondern die Bahn propagiert „Mond-Einsparstrategien“ mit Kosten-Tricksereien, vorsätzlicher Täuschungsmanöver und Planungsbetrug auf Kosten der Baufirmen, auf Kosten der regionalen Mittelständler und auf Kosten der Steuerzahler –
ein monströser Kollateralschaden für unsere Stadt. Die DB wandelt sich offensichtlich vom Mobilitäts- zum Betrugskonzern - Stuttgart 21 ist die Lüge des Jahrhunderts!“